Dienstag, 17. Januar 2012

Mit Alltagskraft: Jeder Christ ist eine Filiale des Himmels!

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Gestern ging die Gebetswoche der Evangelischen Allianz zu Ende, die unter den Motto „Verwandelt durch Jesus Christus“ stand. Im deutschsprachigen Europa beteiligten sich nach Schätzung der nationalen Allianzen an rund 1.500 Orten über 340.000 Christen, so die evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) im Abschlussbericht zur Gebetswoche (Quelle dieses Blogeintrags).

Der Vorstandsvorsitzende von ERF Medien, Jürgen Werth (Wetzlar), sagte zum Motto der Gebetswoche: „Wir wollen uns von Christus zu einem Menschen verwandeln lassen, in dem seine Liebe wohnt. Jeder Christ eine kleine Filiale des Himmels!“

In Ulm sagte der Vorsitzende des Süddeutschen Gemeinschaftsverbandes, Dietmar Kamlah (Stuttgart), die von Jesus Christius im Leben von Menschen begonnene Veränderung werde in der Ewigkeit abgeschlossen. Es sei tröstlich, dass das irdische Trübsal nicht die letzte Wirklichkeit sei.

Prominentester Gebetswochen-Teilnehmer war der Unions-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder. Bei einer Veranstaltung in Wuppertal bezeichnete er die Freiheit der Religionsausübung als das existentiellste Menschenrecht.
Im Blick auf die weltweite Christenverfolgung sagte er: „Wir dürfen nicht zulassen, dass Regionen in der Welt zu christenfreien Zonen gemacht werden.“ Es gehöre zum christlichen Bekenntnis, bedrängten Mitchristen beizustehen.
Zugleich wandte sich Kauder dagegen, den christlichen Glauben mehr und mehr aus der öffentlichen Diskussion in Deutschland zu verdrängen: „Kunst, sexuelle Orientierung, alles das ist öffentlich. Und der Glaube: Privatsache.“

„Als Christen sind wir nur dann glaubwürdig, wenn unser Christsein Alltagskraft hat und nicht in der Festtagsverzierung der Advents- und Weihnachtszeit verharrt“, so der Kirchenpräsident der Evangelisch-reformierten Kirche, Jann Schmidt (Leer).

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