Montag, 31. Januar 2011

Heute das tägliche Brot genießen

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"Gottes Termine stehen nicht in unserem Kalender", so der deutsche Kabarettist und Schriftsteller Hanns-Dieter Hüsch (gest. 6. 12. 2005).
Fürwahr: Gott besitzt die ewige Zeit, wir nur eine Uhr für das Hier und Jetzt. Im Lauf der unendlichen Zeit währt unser Leben nur einen Augenblick, einen Wimpernschlag (aufgerundet!).


Gott hat einen Plan für jedes Menschenleben. Doch Seine Absichten rollt er nicht vor uns aus, wenn wir ein Kind sind, sondern er verabreicht sie uns portionsweise. Stück für Stück! Unsere Aufgabe ist es, in Ihm zu bleiben, dann bleibt Er in uns. Das ist echte Beziehung!

Aus der Beziehung kommt die Berufung, die manchmal ein Leben lang gilt, manchmal nur einen kurzen Zeitabschnitt. So beten wir auch "nur" für unser "täglich Brot" und nicht für eine lebenslange Versorgung mit Lebensmitteln etc. Die Gedanken des Menschen richten sich meist in die Zukunft. Was wird sein? Was wird kommen? Wie wird es mir ergehen? Dabei spielt sich doch das wirkliche Leben in der Gegenwart ab. Im Jetzt wird die Ernte eingefahren, nicht im Morgen oder Übermorgen. Wer im Vertrauen auf Gott lebt und Ihm sein Leben übergeben hat, der muss sich nicht ständig mit der Zukunft befassen. Er kann die Gegenwart leben und voll genießen.

So wünscht sich der himmlische Vater unsere Denke: "Deshalb sorgt euch nicht um morgen, denn jeder Tag bringt seine eigenen Belastungen. Die Sorgen von heute sind für heute genug" (Matthäus 6,34). Das fällt nicht leicht, da der Mensch immer dazu tendiert, Vorkehrungen für morgen zu treffen und sein Leben selbst zu bestimmen.
"Wenn Gott schon für die Blumen so wunderbar sorgt, die heute blühen und morgen bereits verwelkt sind, wie viel mehr wird er da für euch sorgen? Euer Glaube ist so klein!" (Lukas 12,28). Um Gott die Verantwortung für mein morgen zu übergeben, sind
Vertrauen und Glaube gefragt!

Gott warnt uns ausdrücklich vor übergroßer Selbstsicherheit (Jakobus 4,13-17): "Passt auf, wenn ihr behauptet: »Heute oder morgen werden wir in eine bestimmte Stadt gehen und ein Jahr dort bleiben. Wir werden dort Geschäfte machen und Gewinne erzielen.« Woher wollt ihr wissen, was morgen sein wird? Euer Leben gleicht doch dem Nebel am Morgen - schon nach kurzer Zeit ist er wieder verschwunden. Stattdessen solltet ihr sagen: »Wenn der Herr es will, werden wir leben und dieses oder jenes tun.« Nun aber seid ihr stolz auf eure eigenen Pläne. Doch solche Angeberei ist durch und durch schlecht. Denkt daran: Wer das Gute kennt und es nicht tut, der macht sich schuldig."

Zum Thema "Unterlassen" könnte man an dieser Stelle auch sehr viel sagen, ist aber heute nicht dran. Vielmehr: Wenn Gott will, werden wir morgen leben und dieses oder jenes tun. D. h., das Leben ist wie täglich Brot: jeden Tag gibt es eine neue Schnitte. Und die ist immer ganz frisch gebacken!
Heute satt und gesegnet sein in der Gewissheit, auch morgen vom himmlischen Vater versorgt zu werden. Diese Gewissheit kommt aus dem Glauben an einen treuen Gott, der unveränderlich ist - so wie Er es uns verheißen hat (Matthäus 7,9-11): "Ihr Eltern - wenn euch eure Kinder um ein Stück Brot bitten, gebt ihr ihnen dann stattdessen einen Stein? Oder wenn sie euch um einen Fisch bitten, gebt ihr ihnen eine Schlange? Natürlich nicht! Wenn ihr, die ihr Sünder seid, wisst, wie man seinen Kindern Gutes tut, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen, die ihn darum bitten, Gutes tun."


Glaube ist das Vertrauen auf Gottes Zuwendung: Wer auf die Güte Gottes setzt, für den gilt in Schuld, Angst oder Krankheit: "Dein Glaube hat dich gesund gemacht!" (Markus 5,34). Diese unverdiente Erlösung Gottes können wir bedingungslos annehmen - so, wie Er uns als "Kinder" angenommen hat: "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen. Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!" (Galater 4,5-7).

Was Gott uns versprochen hat, dürfen wir auch von Ihm als unserem Vater erwarten. Wir müssen Ihn nur darum bitten, dann wird Er seine Versprechen auch einlösen. Diese Verheißungen sind wie Geschenke, die Er für uns bereit gestellt hat und die nur darauf warten, dass wir sie auch abholen.
Durch Jesus Christus sind wir im Übermaß vom "lieben Gott" gesegnet. Jeder Mensch kann frei entscheiden, ob er sich täglich mit Sorgen wegen dem morgen plagen will, oder einfach jeden Tag seine Geschenke abholt.

"Warum wollt ihr leben wie die Menschen, die Gott nicht kennen und diese Dinge (Kleidung, Essen, Trinken) so wichtig nehmen? Euer himmlischer Vater kennt eure Bedürfnisse. 33 Wenn ihr für ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht" (Matthäus 6,32-33).
Gott ist der größte Geber, denn Er ist der beste Vater, den man sich vorstellen kann - manchmal werden Seine Geschenke sogar frei Haus geliefert!

Donnerstag, 20. Januar 2011

Die Hölle - teuflisch gut?

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Am Montag kaufte ich mir - wie immer werktäglich - die BILD-Zeitung. Allerdings aus beruflichen Gründen wegen des ausführlichen Sportteils. Erst heute kam ich zur Durchsicht und stolperte über eine ganzseitige Anzeige der "BILD am Sonntag" mit der Überschrift "Teuflisch gut!". Beworben werden Bücher, von denen eines zum Preis von Euro 6,66 offeriert wird. Dies ist laut Bibel die Zahl des Teufels (Offenbarung 13,18). Der kreative Werbemensch, der für das Marketing der Bücher verantwortlich ist, wusste demnach genau, was er tat.


Ich habe das subjektive Gefühl, der Teufel wird hierzulande als eine Märchenfigur angesehen ("Der Teufel mit den drei goldenen Haaren") und die Hölle hat nur Symbolcharakter. Angst hat niemand so wirklich vor beidem... Darin liegt die größte Gefahr des Lebens!!!

Auf der legendären Busfahrt mit Geo von Kapstadt nach George vor zwei Wochen (siehe Geos Blog http://uthixo.blogspot.com/2011/01/farm-kapstadt-bus.html ) wurde u. a. der Film "The Burning Hell" gezeigt. 1974 in den USA produziert, wirkt er zwar etwas angestaubt, aber dafür macht der Film - genau wie die Bibel - deutlich, dass es sich bei der Hölle um einen objektiv-realen Ort handelt. Wenn der letzte Atemzug gemacht ist, führt der Weg entweder nach oben oder nach unten, in den Himmel oder in die Hölle, ins Paradies oder den "Sündenpfuhl", zu Gott oder zu Satan. Das ist "alternativlos", um das "Unwort des Jahres 2010" im korrekten Kontext zu gebrauchen.


Dieser gutgemeinte Hinweis ist kein religiöses Gespinne, sondern eine Realität, die die Menschen gerne ausblenden. Lieber singen sie an Fassnacht aus vollem Hals: "Wir kommen alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind...". Dabei gibt es nicht einen Gerechten auf dieser Erde, keinen Menschen ohne Sünde. Trotzdem liebt uns Gott und möchte uns vor dem Bösen bewahren. Gott liebt die Menschen nicht, weil sie so wertvoll sind, sondern die Menschen sind so wertvoll, weil Gott sie liebt!



Die Sünde kann nur durch das Blut Jesu weggewaschen werden. Es gibt kein anderes Heilmittel. Nur wer Jesus als seinen persönlichen Erlöser annimmt, kann ewiges Leben im Himmel erlangen - kostenlos aber verbindlich. Wer dieses Gnaden-Angebot Gottes ausschlägt, für den kommt jede Hilfe zu spät. Das beschreibt die Geschichte von Lazarus und dem reichen Mann in der Bibel (Lukas 16) eindeutig. Diese Entscheidung, die jeder Mensch während seines Lebens auf dieser Erde treffen muss, ist nach dem Ableben nicht revidierbar. Das gilt auch für alle braven Fassnachter und teuflisch gute Marketingfachleute!

Die Hölle ist eine Realität, der sich die meisten Menschen nicht wirklich bewusst sind - das gilt auch für Christen. Hier greift das allzu sorglose Epikret-Umkehrprinzip: "Die Menschen werden nicht durch die Dinge beunruhigt, die passieren, sondern über die Gedanken darüber". Wer einmal in der Hölle landet, wird es sicher nicht "teuflisch gut" finden, zumal er dort die Ewigkeit wird verbringen müssen. "Wie unvergleichlich besser ist es doch, im Garten Gottes zu sein als im Garten des Teufels", so Fred Francis Bosworth in seinem Buch "Christus unser Heiler" (S. 194).

Deshalb halte ich es mir Evangelist Reinhard Bonnke, der sagt: "Lasst uns die Hölle plündern und den Himmel bevölkern!". Unterstützer finden die Seite auch auf Facebook: www.facebook.com/group.php?gid=85274600403

Wenn nicht wir, wer sonst?

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Montag, 17. Januar 2011

2011 - das Jahr der Vollendung

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An alle erstmal ein "Happy New Year"!
Nach drei ereignis- und erlebnisreichen Wochen in George/Südafrika bin ich wieder mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und Weisheiten ins kalte Deutschland zurückgekehrt. Der Jahreswechsel war unspektakulär, aber mit Tiefgang. Danke Geo, Jochen, Jeanne und Shiela!


Silvester 2010 auf der Natural Spring Farm in der Nähe von George/Südafrika (v. l.): Jochen, Blogger Mike, Shiela, Jeanné und Geo - ein guter Start ins Jahr der Vollendung.

Ein neues Jahr liegt vor uns! Was wird uns 2011 bringen - Glück, Gesundheit, Zufriedenheit?
Bestimmt wird es auch traurige Momente geben, wo nicht alles nach Wunsch oder Plan läuft. Doch keine Angst: Alles wird gut!

Woher ich das weiß? Gott hat für jeden Menschen einen Plan für dessen Leben. Dieser Plan ist älter als die gesamte Welt, denn die Beschlussfassung lag bereits vor der sog. Schöpfung (Epheser 1,1-14 - Johannes 17,24). Gott hat immer nur das Beste für uns im Sinn - auch wenn es für uns nicht immer sofort nachvollziehbar ist. Seine Wege sind höher als unsere Wege, aber Seine Verheißungen für die Menschen eindeutig! Viele dieser biblischen Voraussagen für die Zukunft sind schon eingetroffen, einige haben sich noch nicht erfüllt, werden es aber mit Sicherheit noch. Denn Gott ist treu und kann nicht lügen! Glaube ist Vertrauen in das, was man (noch) nicht sieht!

Wenn wir die Augen von unseren egozentrischen Wünschen, Zielen und Segnungen mehr auf denjenigen richten, von dem wir diese Segnungen erwarten, haben wir den ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Gott hat uns bereits durch Jesus Christus im Übermaß mit allem gesegnet, was wir benötigen: Erlösung, Gnade, Rechtfertigung, Gotteskindschaft, ewiges Leben im Himmel, Leben in Fülle im Hier und Jetzt. "Alles, worum ihr betet und bittet - glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil" (Markus 11,24 Einheitsübersetzung).

Da wir in Jesus schon alles erhalten haben, sollte es uns ein Bedürfnis sein, Ihn durch unser Leben zu segnen, zu ehren und für alle Seine Segnungen dankbar zu sein. Als Kinder und Erben des Reich Gottes gehört uns schon alles (Römer 8,17 - Galater 3,29 - Epheser 1,11)!



Den göttlichen Plan für unser Leben zu erkennen und auszuführen, ehrt Gott am meisten. "Dein Wille geschehe...", beten wir im "Vaterunser", sehen aber oft zu, dass erstmal unser eigener Wille in Erfüllung geht. Wenn ich Gott zum Herrn meines Lebens mache, muss ich Ihn auch durch mich wirken lassen: "Lord, have your way in me", so ein Worship-Lied von Hillsong.

Der "Plan" oder besser "Wille" Gottes für jeden Menschen ist, dass wir dahin kommen, nur noch nach der Ehre Gottes zu fragen: "Ob ihr nun esst oder trinkt oder irgend etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes" (1. Korinther 10,31). Wer zuerst nach dem Reich Gottes strebt, der wird alles andere auch erhalten (Matthäus 6,33). "Und wir wissen, dass für die, die Gott lieben und nach seinem Willen zu ihm gehören, alles zum Guten führt" (Römer 8,28). Dazu noch ein Zitat aus dem Song "Your love never fails" von der Band Jesus Culture: "You make all things work together for my good"!

Abschließend ein schöner Vers aus einem kleinen Büchlein, in das ich am 13. 1. 2011 vor dem Heimflug nach Frankfurt/M. auf dem Flughafen Jo'burg geschaut habe und den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

God's plan for you
will gradually unfold before your eyes
and like guiding lights
- continually showing the way -
you will find glimmers of hope and happiness
shining every single day.

Sonntag, 19. Dezember 2010

ZDF: "Jesus XXL - vom Zimmermann zum Superstar"

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Sendeinformation: ZDF, Samstag, 25. 12. 2010, 19.30 Uhr, Länge: 45 min, Dokumentation, Deutschland, 2010 - Wdh. am 25.12.2010 04:20 Uhr

"Die Geburtsstunde des Kindes in Bethlehem ist für viele Menschen die Geburtsstunde des Abendlandes. Mit ihr beginnt eine einzigartige Karriere: die zwei Jahrtausende währende glanzvolle Geschichte des Mannes aus Galiläa. Das Kind einer armen Familie, der einfache Zimmermann wird zum Helden, zum Mythos, zum Superstar - nicht nur der Weltreligionen, sondern auch der Weltgeschichte. Mehr als zwei Milliarden Menschen gehören der größten Religionsgemeinschaft der Erde an. Doch worauf gründet sich der beispiellose Erfolg dieses Jesus von Nazareth?

Der Film geht an die Ursprungsorte des Christentums, von Palästina über Kleinasien nach Rom. Er folgt Spuren der Ausbreitung der neuen Religion von der antiken Welt bis nach Europa und bis ins heutige Amerika, von den Wanderungen der ersten Apostel und Missionare bis zur Satellitentechnologie der heutigen Zeit. Er fragt Wissenschaftler und Experten, Theologen und Künstler nach dem Phänomen "Jesus - ein Superstar".

Geschichte und Legende, Fakt und Glaube sind schwer voneinander zu trennen, wenn man die Biografie des Jesus von Nazareth untersucht. Schon seine Geburt begleiten Umstände, die Kontroversen entfacht haben - wie der Kindermord von Bethlehem. Oder der für die damalige Zeit unglaubliche Auftritt des Zwölfjährigen im Tempel - sofort stellt sich die Frage nach seinen besonderen Fähigkeiten.

Der Film versucht zu klären, ob Jesus ein Wunderkind, ein frühes Genie war. Den erwachsenen Jesus machen über dreißig unerklärbare Heilungen an Kranken zu einer Person, die überirdische Kräfte besaß. Spirituelle Erneuerung im Verbund mit Wundertätigkeit - ein Schema, das noch heute wirkt. Die Wundertätigkeit macht den Wanderprediger aus Galiläa populär.

Welch ungebrochene mediale Ausstrahlungskraft seit über zwei Jahrtausenden von Jesus ausgeht, zeigen millionenfache Darstellungen in der Malerei, in der bildenden Kunst, auf der Bühne und im Film. Die unterschiedlichen Bilder von Jesus zeigen einen zornigen jungen Mann, der durch Taten die Welt verändert und einen, der Gewaltlosigkeit vorlebt, aber auch den Lehrer der Nächstenliebe. Die Bergpredigt ist das große Ereignis, das Massen mobilisiert. Die Menschen hängen an seinen Lippen, wenn er von Zuneigung, Verzeihen, Toleranz und Nachsicht spricht und visionär eine humane Gesellschaftsordnung entwirft. "Mission accomplished" ließe sich sagen, die Mission ist erfüllt, als Jesus wegen Hochverrats in Jerusalem zum Tode verurteilt wird.

Zweifellos war der einfache Mann aus Galiläa ein Charismatiker. Vor allem anderen erklärt das vielleicht am besten seine Erfolgsgeschichte. Diese ist zugleich die wechselvolle Geschichte des Christentums, seiner Kirchen und Gemeinden, seiner Märtyrer, seiner Propheten und Prediger.
Film von Jens-Peter Behrend"

Quelle: www.ZDF.de


Anmerkungen des Bloggers:

Wie der Ankündigungstext des ZDF ("Sendeinformation") zeigt, wird in dieser "Dokumentation" versucht, Jesus als "Wunderkind", "frühes Genie", "Person, die übernatürliche Kräfte besaß" oder "Charismatiker" zu erklären. "Geschichte und Legende, Fakt und Glaube sind schwer voneinander zu trennen, wenn man die Biografie des Jesus von Nazareth untersucht", so das ZDF. És wurden zwar allerlei unterschiedliche Personen des öffentlichen Lebens zum "Phänomen Jesus" befragt, aber die einzige authentische Quelle über Jesus - die BIBEL - hat man wohl außen vorgelassen. Das wäre das einig richtige Dokument für diese Dokumentation gewesen.

Ein Blick in die "Heilige Schrift" und aus dem Phänomen (Wikipedia: ein mit Sinnen wahrnehmbares Ereignis oder Ausnahmeerscheinung. Die sogenannten Phänomene beziehen sich auch auf die Zauberei und vieles mehr) Jesus hätte für die TV-Zuschauer die Wahrheit ("Ich bin der Weg, die WAHRHEIT und das Leben..." - Johannes 14,6) werden können, der Er ist und nach der die Menschen suchen. Jesus ist der Sohn Gottes - kein Phänomen, Zauberer, Wanderprediger, Wundertäter, Prophet oder Märchengestalt.

Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber irgendeinen Grund muss es doch geben, warum das öffentlich-rechtliche Fernsehen die Wahrheit lieber verschleiert als offenlegt. Der Grund kann nur in dieser Welt und ihren Systemen liegen, deren primäres Ziel der Selbsterhalt ist. Dazu gehören auch die etablierten "Staatskirchen" mit ihren Hierarchien und Würdenträgern. Diese wurden von Menschen geschaffen, nicht von Jesus. Gottes Sohn kam nicht als Religions- oder Kirchengründer. Sein Ziel war es, den Menschen zu zeigen, wie der himmlische Vater ist (Johannes 14,9).

Jesus lebte und liebte voll und ganz aus der Beziehung zum Vater: "Wer mich sieht, sieht den Vater". Seine biblische Aufforderung "Komm, folge mir nach!" bedeutet nicht, Sein irdisches Leben nachzuahmen oder sich bei jeder Entscheidung oder vor jeder Handlung zu fragen: What would Jesus do? (WWJD). "Nachfolge" bedeutet, aus einer engen, liebevollen, intimen Herzensbeziehung zu Gott zu leben. Daraus ergibt sich alles weitere! In der Bibel steht: "Ich werde meine Gebote auf ihre Herzen schreiben" (Jeremia 31,33) und "Wer mich liebt, wird meine Gebote halten" (Johannes 14,15).

Doch der Weg durch das schmale Tor erscheint vielen erschwerlicher als die breite Straße ins Verderben zu begehen (Matthäus 7,13). Petrus: "Viele Menschen werden jedoch ihren zügellosen Lebensstil nicht aufgeben, und ihretwegen wird der Weg der Wahrheit in Verruf geraten" (2. Petrus 2,2). Das gilt auch für derartige TV-Dokumentationen, die aus dem himmlischen Sohn Gottes einen irdischen XXL-Superstar machen!

Wenn das Handeln der Menschen auf dieser Welt von der Liebe zu Gott und damit von Nächstenliebe bestimmt wäre, bräuchte man weder Kirche noch ZDF! Das wäre phänomenal!

Montag, 13. Dezember 2010

Größte Such- & Rettungsaktion an Weihnachten gestartet

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„Holder Knabe mit lockigem Haar…“, so stellen wir uns oft das süße „Jesuskindlein“ in der Krippe vor – inspiriert von menschgemachten Liedtexten, die oft hunderte Jahre alt sind. Kitschig sind auch viele andere Weihnachtsbräuche, die mit dem Ursprung und der Botschaft von Weihnachten nichts zu tun haben, weil sich Menschen diese Dinge ausgedacht haben. Weihnachten selbst kommt ja in der Bibel auch nicht vor – zumindest nicht als Festivität. Als „Fest der Liebe“ schon gar nicht.

Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen wie mit einem Goldschleier überzogen. Sie ist ein Stück Alltagsflucht in die "Weihnachtswunderwelt" mit ihren vielen Lichtern, Figuren, Weihnachtbäumen und -liedern. An keinem anderen Tag im Jahr sind die Kirchen voll, ja überfüllt. Die nummerierten Plätze könnten an Heilig Abend versteigert werden.

In der Christmette suchen die Leute, die sonst Gott oft so fern sind, nach etwas, was ihnen verloren gegangen ist. Hier wird für eine kurze Zeit die Sehnsucht nach dem Transzendenten, nach dem Mehr, nach dem Anderen wach. Das Diesseits ist nicht alles? Gibt es ein Leben nach dem Tod? In der Kirche spüren viele, dass Religion bzw. der Glaube vielleicht die Tür zum Jenseits öffnen kann. Hier gibt es ggf. Antworten auf Fragen und Sehnsüchte, die tiefer greifen als im normalen Leben.

Doch Weihnachten ist das genaue Gegenteil von Religion! In der Religion sucht der Mensch immer Gott mit unterschiedlichen Mitteln und Möglichkeiten. Das ist in allen Religionen so, das Christentum ausgenommen. Beim christlichen Weihnachten ist Gott auf die Welt gekommen, um die Menschen heimzusuchen. Jesus ist nicht als König der Könige mit Glanz und Gloria von einer Wolke herabgestiegen, sondern wurde als Baby im Dreck und Elend eines Viehstalles geboren. So wurde Gott Mensch! Er kam nicht, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen (Matthäus 20,28). Genau das ist Weihnachten - ein unfassbarer Demutsweg!

"...denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr...", erzählt die "Weihnachtsgeschichte" in der Bibel (Lukas 2,11). Der Heiland, der nach dem Sündenfall von Adam und Eva alles wieder heil macht und alle Sünden von uns nimmt, der sein Leben als "Lösegeld" gibt (Markus 10,45). Jesus ist "gekommen, um Verlorene zu suchen und zu retten" (Lukas 19,10). Das ist Weihnachten: der Start der größten Such- und Rettungsaktion aller Zeiten.
"Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten" (Johannes 3,17). Der Initiator dieser Aktion "Menschenrettung" war der himmlische Vater selbst, der Jesus in diese Welt gesandt hat.

Weihnachten wird oft auch als das "Fest der Liebe" bezeichnet! Die Geburt von Jesus hat sehr viel mit Liebe zu tun, aber mit der Liebe Gottes zu den Menschen, die Er nach seinem Ebenbild geschaffen hat, damit sie in Gemeinschaft bzw. Beziehung zu Ihm leben. Der "Polarstern der Bibel", der das gesamte Christentum in einem Satz zusammenfasst, drückt dies in prägnanter Art und Weise aus: "Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat" (Johannes 3,16). Gott sucht, kommt, gibt, erlöst und rettet. Das ist Weihnachten - der Beginn der größten Liebesgeschichte der Welt!

Der Mensch kann sich nicht selbst erlösen und kann sich seine Erlösung nicht verdienen: "Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht - aus Gnade seid ihr selig geworden ... Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch" (Epheser 2,4-5 & 8). Alle Erlösung geschieht aus der Gnade Gottes - die alleine genügt! Mehr braucht es nicht!
Jesus hat diese Gnade für uns erwirkt: "Denn mein Vater will, dass alle, die seinen Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben..." (Johannes 6,40). Das ist Weihnachten - "wundervolle Gnadenzeit"!

Jeder Mensch ist von Gott geliebt und als Kinder Gottes sind wir bedingungslos angenommen: "Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch!" (1. Johannes 3,1). Das ist wirklich ein Grund zum Feiern!

"Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, ... damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen ... So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott" (Galater 4,5 & 7). Jesus, dessen Geburt bzw. Geburtstag wir an Weihnachten feiern, hat uns zu Gottes Kindern und Erben gemacht: "Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?" (Römer 8,32). Das ist das größte Geschenk an Weihnachten!

Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, außer durch Ihn (Johannes 14,6). "Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Leben; wer aber an den Sohn Gottes nicht glaubt, hat auch das Leben nicht" (1. Johannes 5,12). Diese großartige Wahrheit braucht keinen goldenen Schleier und keinen kitschigen Anstrich - es ist Weihnachten pur!

Wer das erkennt, annimmt und glaubt, kann die Suche nach dem Transzendenten einstellen. Wer sich von Gott suchen, finden und retten lässt, bei dem wird es wirklich Weihnachten - und nicht nur an einem Tag im Jahr.

»Komm, folge mir nach« (Lukas 5,27 et al.)

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JESUS - it's Relationship not Religion! :-)