Donnerstag, 17. Juni 2010

Jeder Tag ist ein Neuanfang

.
Zitat des Tages
"Reif werden, das heißt, Falsches loszulassen und in der Kraft Gottes neu zu starten."
von Ulrich Eggers




An jedem Tag müssen wir aufstehen!
An jedem Tag müssen wir uns orientieren!
An jedem Tag müssen wir losgehen!
An jedem Tag können wir uns nach Gott ausrichten!
An jedem Tag können wir Falsches loslassen!
An jedem Tag können wir in der Kraft und Gnade Gottes neu starten!
An jedem Tag dürfen wir Ihn neu kennenlernen!
An jedem Tag dürfen wir Seiner Liebe und Fürsorge gewiss sein, wovon uns nichts trennen kann!
An jedem Tag dürfen wir so sein, wie wir sind!
An jedem Tag dürfen wir Seine Verheißungen für uns in Anspruch nehmen!
An jedem Tag dürfen wir in seiner Liebe leben und an andere weitergeben!
An jedem Tag dürfen wir uns von Ihm angenommen und erlöst wissen!
An jedem Tag dürfen wir uns über Seine Treue freuen!
An jedem Tag dürfen wir Ihm für alles die Ehre geben - Soli Deo Gloria!
An jedem Tag dürfen wir Gott lieben, denn Er hat uns zuerst geliebt!
Wer Gott liebt, dem dient alles zum Besten. (Römerbrief 8,28)
Wir sollen vollkommen sein, wie unser Vater im Himmel vollkommen ist. (Matthäus 5,48)
Vollkommen geschaffen, vollkommen geliebt, vollkommen erlöst!
Dafür dürfen wir Gott jeden Tag danken!
.

Dienstag, 15. Juni 2010

Fußballgott: Die WM 2010 als quasi-religiöses Fest

Die Frankfurter Commerzbank-Arena ist gut gefüllt: Rund 30.000 Fußballfans fiebern lautstark dem Anstoß entgegen. Wo sonst die Kicker von Eintracht Frankfurt und die Kollegen aus der 1. Bundesliga über den grünen Rasen laufen, passiert hier gar nichts. Die Spielfläche bleibt menschenleer, denn es findet kein Fußballspiel statt. Zumindest nicht auf dem Grün. Gekickt wird auf dem Video-Würfel und auf einer Großleinwand, denn es findet Public Viewing (PV) der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 statt - live aus Südafrika. Das ehemalige Waldstadion lädt ein zum größten Public Viewing in Hessen.

Während das PV - massenhaftes öffentliches Fernsehgucken - bei der WM 2006 in Deutschland richtig aufkam, wird es bei dieser WM perfektioniert. Überall schießen die Standorte und Angebote aus dem Boden. Fast jeder Supermarkt überträgt die Spiele, um Kunden zu binden. PV ist zum festen Bestandteil der Alltagskultur geworden, die sich auf weitere "Spielstätten" ausweitet. Selbst die evangelische Gemeinde meines kleinen Ortes hat sich engagiert und einen WM-Garten eröffnet, der alle deutschen Spiele und das Finale zeigen will: "Stadionatmosphäre rund um den Kirchturm!" Nicht zu verwechseln mit dem "Garten Eden", wo es seinerzeit weder Fußball noch PV gab. Auch keine Gedanken an "Kundenbindung", denn der "Chef" betreute hier noch seine Schäfchen persönlich.

WM-Garten an der Johanneskirche in Niedernhausen-Niederseelbach: Stadionatmosphäre rund um den Kirchturm...

Ein Frankfurter Sportforscher hat nun interessante Ergebnisse zur WM und zum PV veröffentlicht. Der Sportsoziologe Prof. Robert Gugutzer zum PV-Trend: „Diese Massenveranstaltungen zeigen, dass bei aller Individualisierung des sozialen Lebens die Menschen offenkundig weiterhin ein Bedürfnis nach Gemeinschaft und kollektiver Zugehörigkeit haben.“ Demnach wird die WM 2010 als quasireligiöses Fest eingestuft.

Gugutzer hat beobachtet: Wo traditionelle Bindungen der Großgruppen zerfallen, suchen sich die Menschen neue, alternative Gemeinschaften. An die Stelle von Verwandtschaft, Nachbarschaft, Dorfgemeinschaft oder großen Kirchenreligionen treten selbstgewählte „posttraditionale Gemeinschaften“, in und mit denen die Menschen etwas erleben wollen. „PV ist eine harmlose Möglichkeit, die Identifikation mit einem Kollektiv, etwa der eigenen Nation, lustvoll, kreativ und mit Spaß zum Ausdruck zu bringen.“ So lässt sich auch das neue schwarz-rot-goldene "Nationalgefühl" erklären, das eigentlich vielmehr eine oberflächliche Partylaune und Event-Lust darstellt, visualisiert durch lustige Fähnchen, Hüte, Schminke und Dekoartikel aller Art für Heim und Auto. Eine vorübergehende Gegenwelt zur alltäglichen Routine.

Public Viewing: Da sind wir dabei, das ist prima...

Die Sehnsucht nach Gemeinschaftserlebnissen (PV) und kollektiv geteilten Emotionen (Fähnchen), zu denen „Events“ wie PV gehören, speist sich aus dem Frust über die immer gleichen, auferlegten Anstrengungen des Alltags. Denn damit verbunden sind Stress und nicht selten Langeweile: „Wer die täglichen Routinen als wenig spannend erlebt, der möchte ausbrechen, sich eine Gegenwelt zum Alltag schaffen.“ Soziologen beschreiben dies als „Festivalisierung der postmodernen Alltagskultur“. Männer wie Frauen, Junge wie Alte, Angehörige sozialer Unter- wie Oberschichten, die ganze Gesellschaft hat Teil an diesen sozial schrankenlosen Festen. Jeder kann sich ungestraft zwischen dem 11. Juni und dem 11. Juli zum Clown machen.

Hallo, Herr Nachbar - fast nicht erkannt: WM = Ausnahmezustand...

Wo religiöse Feste nicht mehr für den Kitt der Gesellschaft sorgen, sichern säkulare Feste ein Wir-Gefühl. Der Sportsoziologe erklärt: „Public Viewing ist eine außeralltägliche, zeitlich und räumlich begrenzte Sonderwelt mit quasi-religiösem Charakter. Gemeinsam wird zum Versammlungsort prozessiert, werden religionsähnliche Symbole gezeigt, Reliquien getragen, Rituale praktiziert, Gesänge angestimmt und auf ein ekstatisches, gar transzendentes Aufgehen in der Masse gehofft.“ Der Gott, zu dessen Ehren dieses Sportfest abgehalten werde, sei weniger ein einzelner Fußballer oder der Fußballsport selbst. „Vielmehr ist es ein individualisierter Gott - das eigene Ich - das hier massenhaft zelebriert wird.“

So erklärt es sich auch, dass PV eine große Party ist, zu der auch Menschen kommen, die von Fußball nichts verstehen, aber Lust auf eine Auszeit vom Alltag, Lust auf Party, Lust auf Event haben – „und dabei am liebsten ihren eigenen Gott feiern: sich selbst“, ergänzt Gugutzer. So erklärt sich 2006 wie heute der immens große Frauenanteil der derzeitigen Fußball-Euphorie, der signifikant höher liegt als der Frauenanteil der Zuschauer im Durchschnitt einer Bundesligasaison.

Bei Selbstinszenierungen wird das ICH gefeiert - auch barbusig, wenn's sein muss...

In diesem Sinne: Gehet hin in Frieden - auch zum PV. Aber bitte nicht vergessen, dass unser Schöpfergott kein Fußballgott ist, der im Stadion wohnt. Auch nicht beim PV oder in menschengemachten Kirchengebäuden. Er wohnt im Himmel und liebt jeden Erdenbürger, Fußballer und Fußballfan unendlich, grenzen- und bedingungslos (1. Johannes 4,10-17). Nichts kann uns von seiner Liebe trennen (Römer 8,38-39), denn Er ist die Liebe in Person (1. Johannes 4,8 & 4,16). Gott liebt die Welt so sehr, dass er seinen einzigen Sohn auf die Erde gesandt und für uns hingegeben hat, damit jeder der an Jesus glaubt, nicht verloren geht, sondern gerettet und ewiges Leben haben wird (Johannes 3,16 & 1. Johannes 4,9).

Glauben Sie an den "Fußballgott" oder an den wahren Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat? Unser Gott hat nichts gegen Fußball, WM, PV oder andere Vergnügungen. Er möchte nur, dass wir die richtigen Prioritäten setzen und Ihn über alles stellen, statt hintenan. Alles Gute kommt von Ihm - auch die Freude über die "schönste Nebensache der Welt". Vertrauen Sie sich dem himmlischen Vater an, Er wartet auf Sie (Lukas 15, 11-32).

Gott ist nur ein Gebet weit entfernt!

Dienstag, 1. Juni 2010

"Der liebe Gott sieht alles!!!"

Wer kennt nicht diese Drohung, die gerne Kindern gegenüber bei Fehlverhalten ausgesprochen wird: "Der liebe Gott sieht alles!". Er thront hoch über uns im Himmel und guckt auf die Erde herab. Auf Schritt und Tritt wird man beobachtet. Wie einem Polizisten, versteckt im Gebüsch mit Radarpistole, bleibt ihm keine einzige unserer Sünden verborgen. Jede Verfehlung wird "geblitzt" und geahndet. Angeblich bestraft der "liebe Gott" kleine Sünden sofort.
"Big Brother is watching you", hieß es bei der Orwell'schen Horrorvision "1984" - ein Buch, das bereits 1949 veröffentlicht wurde. Man kann sich nicht verstecken - Er sieht alles!

"Pass auf, kleine Hand, was du tust! ... Denn der Vater im Himmel schaut herab auf dich, drum pass auf, kleine Hand, was du tust!", so der Text des Kinderliedes "Pass auf" zitiert nach dem Kinderliederbuch "Mit frohem Klang" (Siegen 1977). Wer kann denn froh werden, wenn er ständig am Aufpassen ist!? Welche Gefühle bekommt man, angesichts eines allwissenden Gottes, der alles sieht und hört und weiß? Der gläserne Mensch fühlt sich nackt, kontrolliert und existentiell bedroht. Mit dem Polizisten, der nur Strafzettel verteilt, will man lieber nichts zu tun haben. "Gehe nie zu Deinem Fürst, wenn Du nicht gerufen wirst"...

Sieht der liebe Gott wirklich alles? Die Bibel lässt keinen Zweifel an der Allwissenheit Gottes (1. Samuel 2,3 und Psalm 139). Selbst die Haare auf meinem Kopf sind gezählt (Lukas 12,7) - wie schrecklich. Es gibt kein Entrinnen! Er kennt mich durch und durch (Psalm 139,1). Mein ganzes Leben ist Ihm vertraut (Psalm 139,3). Niemand kann vor Ihm fliehen - furchtbar. Gott sieht sogar, wann ich mich hinsetze und wann ich aufstehe (Psalm 139,2). Er weiß sogar, was ich sagen werde, bevor ich es ausspreche, d. h. Er kennt alle meine Gedanken und kann in den dunkelsten Winkel meines Herzens sehen. Nicht immer ein schöner Anblick!?

Die Allwissenheit Gottes wirkt nicht nur bedrohlich, sondern auch erdrückend! Aber was macht Gott mit all diesen Informationen über jeden einzelnen Menschen? Auf jeden Fall bestraft er keine Sünden im Hier und Jetzt! Er ist weder Polizist noch Richter. Dieses negative Gottesbild muss über Bord geworfen und an der tiefsten Stelle des Meeres begraben werden. Denn es ist schlicht und einfach falsch und unwahr! Sein Bild wurde durch Menschen verunstaltet, die Ihn nicht kennen. (Johannes 8,41-44). Mit weitreichenden Konsequenzen, denn ein negatives Gottesbild - vielleicht in Kindertagen vermittelt - ist die größte Glaubensbremse. Eine Hürde, die man oft nicht mehr nehmen kann und strauchelt.

Die Wahrheit ist: Der "liebe Gott" ist ein liebender Vater, der seine Kinder grenzenlos und bedingungslos liebt. Er hat ihnen die Freiheit geschenkt, sich Ihm zu- oder abzuwenden. Liebe und Freiheit sind die zwei untrennbaren Seiten derselben Medaille! Seine Fürsorge ist unendlich groß. So wie ein irdischer Vater hoch Tausend will Er nur das Beste für seine Kinder.

Auch wenn wir das nicht immer gleich erkennen. Denn Seine Gedanken sind nicht unsere Gedanken, und unsere Wege sind nicht Seine Wege, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch Seine Wege höher als unsere Wege und Seine Gedanken als unsere Gedanken (Jesaja 55,8-9). Anders ausgedrückt: Gottes Wege sind unergründlich, wir müssen nicht alles bzw. Ihn verstehen. Was wäre das auch für ein Schöpfergott, den wir kleine Menschlein vollumfänglich begreifen könnten? Wenn wir nur den klitzekleinen Bildausschnitt des Universums sehen, sieht Er immer das große Ganze - das unendlich Bild. Und vor allem: Er kann immer schon das Ende der Zeit sehen.
Während die Menschen kleine Bilder an Höhlenwände malen, sieht Gott das große Gesamtbild des Universums.

"Wissen ist Macht", sagt der Volksmund. Gott weiß wirklich alles über uns. Entscheidend ist aber, was der Allwissende mit seinem Wissen anfängt: Der himmlische Vater setzt seine Allwissenheit nicht gegen seine Kinder ein. Er will uns weder drangsalieren, gängeln, manipulieren oder kontrollieren. Psalm 139: "Von allen Seiten umgibst Du mich und hältst Deine Hand über mir". Gott geht es um Fürsorge, Vertrauen, Geborgenheit und Schutz. Anstatt uns zu überwachen, will Er uns gegen das Böse abschirmen und beschützen. Er bietet an, uns von aller Last zu befreien (Matthäus 11,28), Trost, Hoffnung und Leben in Fülle zu schenken (Johannes 10,10). Er will uns nicht für unsere Missetaten verurteilen, sondern mit uns gemeinsam die Zukunft gestalten. Er ist die Liebe in Person (1. Johannes 4,16) - unbegreiflich und gleichzeitig zum Greifen nah.

Um Ihn zu be-greifen und zu erfahren müssen wir uns dem "lieben Gott" zuwenden, damit Er uns an seine Hand nehmen und führen kann: "Wie ein Hirte für seine Schafe sorgt, so sorge ich für dich und leite dich" (Jesaja 40,11).

Vertrauen Sie sich Ihrem himmlischen Vater an, Er wartet auf Sie (Lukas 15,11-32)!

Gott ist nur ein Gebet weit entfernt!

Montag, 17. Mai 2010

Einladung zu 24/7/365: "Ke nako" - Es ist an der Zeit für Einheit statt Vereinsmeierei

Heute habe ich mal wieder den Mut, hier aufzutauchen, um den Schöpfer beim WORT zu nehmen - entsprechend dem Motto der WM 2010 in Südafrika: "Ke nako!", was so viel heißt wie "Es ist an der Zeit!" An der Zeit ist es auch, mich ungefragt zum neulich beendeten deutschen ökumenischen Kirchentag zu äußern. Tausende von Menschen, gute Stimmung trotz schlechtem Wetter. Alles live im Fernsehen. Tolles Happening mit tollen orangen Event-Schals.
Vorab: Aus gegebenem Anlass bin ich weder Kirchengänger noch Kirchenfreund, deshalb vor fast 25 Jahren aus der römisch-katholischen Kirche ausgetreten. Ein Missbrauchsfall lag meinerseits nicht vor, es war aber trotzdem für mich der falsche Verein. Vereinsmeierei und Kirchtumdenken sind im Glauben unangebracht!

Zurück zum Kirchentag: Vor rund 500 Jahren hat sich im Zuge der Reformation (1517) die Amtskirche gespalten in ein evangelisches (Protestanten)und ein katholisches Lager (Traditionalisten). Einer der protestantischen Agitatoren ist unter dem Namen Martin Luther bekannt, der hierzulande sehr erfolgreich wirkte. In der jüngeren Vergangenheit gibt es Bestrebungen, die Kirche stärker zu einen und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. Diese Bewegung nennt sich Ökumene. Im Jahr 2003 fand in Berlin der erste ökumenische Kirchentag statt, 2010 in München der zweite und für 2017 ist - zur Erinnerung an 500 Jahre Reformation - der dritte ökumenische Kirchentag geplant. Sind das die Meilensteine in den letzten 500 Jahren Kirchengeschichte?

Bei den Deutschen bröckelt seit einiger Zeit die Religiosität. Kirchenaustritte mehren sich kontinuierlich, aktuell aufgedeckte Missbrauchsfälle unterstützen diese Entwicklung auf besonders traurige Weise. Ganz im Gegensatz zu diesem Abwärtstrend ist im Land der Reformation viel Bewegung auf dem Feld der Religionen, u. a. bedingt durch die Zuwanderung. Nicht nur durch den stark expandierenden Islam, sondern auch durch rund 1,3 Mio. Anhänger der orthodoxen Ostkirche und einer Revitalisierung jüdischer Gemeinden. Dazu kommen Baptisten und Pfingstkirchler aus Osteuropa sowie Afrika.

Eine ähnliche diversifizierende Entwicklung hat die USA bereits hinter sich, wo es eine große Vielfalt an Glaubensgemeinschaften gibt. Auch in Deutschland ist eine Abnahme des staatlich gestützten Duopols zu Gunsten einer Vielgestalt christlicher Denominationen festzustellen zugunsten von Adventisten, Baptisten, Freikirchen, Mennoniten, Methodisten, Mormonen, Pfingstler, Pietisten, Zeugen Jehovas - um nur einige zu nennen, die von den hiesigen Amtskirchen als "Sekten" abgetan werden. Im Neuen Testament werden Denominationen zuerst in der Gemeinde von Korinth beschrieben: "Denn wenn der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere aber: Ich zu Apollos –, ist das nicht nach Menschenweise geredet?" (1. Korinther 3,4).

Die Christenwelt wird vielfältig - ein gesellschaftspolitisch beliebtes Adjektiv. Pluralistisch und multikulturell soll die Gesellschaft sein, nach den Vorstellungen der weltlichen Politiker, die das Volk repräsentieren. Aber - und jetzt kommt's: Christen sollten sich doch eigentlich am Willen Gottes orientieren und nicht an den eigenen, selbstgemachten Phantasien. Und Gottes Wille ist eindeutig, denn er steht in der einzigen authentischen Quelle, die es über Gott gibt: die Bibel. Deshalb wird das Buch auch "Gottes Wort" genannt.

Ist Gott die Ökumene wichtig? Gott hat die Kirchen nicht geschaffen. Im Gegenteil! Er hat die Gläubigen zur Einheit aufgerufen (Johannes 17,11 & 21-22), nicht zur Diversifikation. "Auf diese Weise sollen wir alle im Glauben eins werden und den Sohn Gottes immer besser kennen lernen, sodass unser Glaube zur vollen Reife gelangt und wir ganz von Christus erfüllt sind" (Epheser 4,13) - eins in Jesus Christus (Galater 3,28).

Kirchen hingegen sind menschgemachte Institutionen, denen es in der Kirchengeschichte weniger um Gott als um die Manipulation und Kontrolle der Menschen ging. Wer nicht pariert, kommt in die Hölle! Hexen wurden bereits im Diesseits verbrannt. Wer nicht in die Hölle bzw. Vergebung seiner Sünden wollte, musste dafür bezahlen. Dieser sog. "Ablasshandel" war einer der Gründe für die Auslösung der Reformationsbewegung. Dabei kann doch nur Gott Sünden vergeben und nicht der "Herr Pfarrer". Der Papst auch nicht, obwohl er sich als Stellvertreter Gottes auf der Erde bezeichnet. Nach eigenen Angaben unfehlbar. Absurd!

Der einzige Mensch, der jemals vollkommen und unfehlbar Gottes Interessen auf der Erde vertreten hat, war Jesus - Gottes Sohn, der vom Vater gesandt wurde (Johannes 3,16), um uns zu zeigen, wie der Vater ist und um uns Seinen Wille zu offenbaren. Zur Zeit von Adam und Eva im Paradies, auch "Garten Eden" genannt, gab es keine Kirche, in der die beiden sonntags um Punkt 10 Uhr zu erscheinen hatten. Sie lebten in der Gegenwart und in der Gemeinschaft mit Gott persönlich. So sah Sein ursprünglicher Plan aus, bevor sich die beiden entschieden, eigene Wege zu gehen. Der Teufel in Gestalt einer Schlange hatte ihnen suggeriert, dass sie selber wie Gott und unsterblich sein könnten, wenn sie von der verbotenen Frucht aßen (1. Mose 3,4-6). Leider sind sie dem "Lügenfürst" auf den Leim gegangen. Daran hat sich bis heute nichts geändert: Wir erliegen täglich der Versuchung. Was bei den Menschen hoch angesehen wird, ist Gott ein Gräuel (Lukas 16,15), denn die Anerkennung der Menschen ist uns nach wie vor wichtiger als die Anerkennung durch Gott (Johannes 12,43).

In Gottes offenbarten Plänen für die Zukunft der Menschheit ist ebenfalls keine Kirche vorgesehen. Im "neuen Jerusalem", so das neue Paradies, das Jesus nach seiner Wiederkehr laut Bibel errichten wird, wird es auch keine Kirchen geben (Offenbarung 21,22): "Kein Tempel war in der Stadt zu sehen, denn der Herr, Gott, der Allmächtige, und das Lamm (Jesus) sind ihr Tempel". Es ist dieselbe kirchliche Null-Infrastruktur im vergangenen wie im kommenden Paradies. Gott ist treu, verbindlich und absolut zuverlässig, deshalb ändert er seine Meinung nicht - vom Anbeginn der Zeit bis in die Ewigkeit: "Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus und er ist treu: Er steht zu seinem Wort" (1. Korinther 1,9) - "Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit!" (Hebräer 13,8).

In diesem paradiesischen Idealzustand - "Reich Gottes" - können die Menschen intime Gemeinschaft mit Gott haben, so wie ein Vater engen Kontakt zu seinen geliebten Kindern haben möchte. Genau wie die Jünger rund drei Jahre Bett und Tisch mit Jesus teilten - 24 Stunden am Tag/7 Tage die Woche/365 Tage im Jahr. Jesus versprach, bevor er die Menschen verließ, um zum himmlischen Vater zurückzukehren (Christi Himmelfahrt!), dass er bei uns sein wird alle Tage bis ans Ende der Zeit (Matthäus 28,20). Damit stellte Er uns diese göttliche Gemeinschaft bereits im Hier und Jetzt in Aussicht. Wir müssen nur wollen!

"Es ist vollbracht!", sagte Er kurz von seinem Tod am Kreuz (Johannes 19,30), als Er die Sünden der Welt auf sich nahm (Markus 10,45). Seitdem steht nichts mehr zwischen Gott und den Menschen. Wir haben freien Zugang zu unserem himmlischen Vater! Wer braucht da noch Pfarrer, Bischöfe, Ratsvorsitzende, Papst und Kirchengebäude?

Ich suche weder Kirche, Gottesdienst noch Ökumene, bei der es sich nur um die Angleichung von menschgemachten Ritualen; Liturgien und die Durchführungsbestimmung von Gebräuchen dreht. Alles, was ich brauche, ist Jesus, der immer für mich da ist: 24/7/365. Ich halte es, wie mein Freund Geo, der derzeit in den Townships von George (Südafrika) den Menschen von Jesus erzählt, um ihnen Seine Liebe näherzubringen: "Ich glaube an Jesus, nicht an Denominationen", so Geo unverblümt. Überragendes Statement!

Zu Jesus kann ich immer kommen - mit vollem oder leerem Herzen. Nicht nur sonntagmorgens um 10 Uhr oder einmal im Jahr bei der überfüllten Christmette. Er hat immer Trost und Ermutigung, Er gibt meiner Seele Ruhe! (Matthäus 11,29) Bei Ihm finde ich das wahre Leben - pur und unverfälscht. "Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben zu geben, Leben im Überfluss" (Johannes 10,10).

Den lebendigen Gott kann man real in seinem eigenen Leben er-leben. Probieren Sie es aus, Sie haben nichts zu verlieren! Gott belohnt diejenigen, die Ihn suchen (Hebräer 11,6). Mit Ihm können Sie nur gewinnen, denn Er liebt Sie bedingungslos und grenzenlos. Vertrauen Sie sich Gott an, Er wartet auf Sie!

Gott ist nur ein Gebet weit entfernt!

Dienstag, 11. Mai 2010

Today, not tomorrow!

And in the end, it's not the years in your life that count. It's the life in your years. (Abraham Lincoln)
Every man dies. Not every man really lives. (Braveheart)
Go for it now. The future is promised to no one. (Wayne Dyer)
It is today, not tomorrow!

May you live all the days of your life. (Jonathan Swift)
If you wait, all that happens is that you get older. (Larry McMurtry)
NOW is the time!
It is today, not tomorrow!

There are many to-morrows, there is only one to-day.
The tragedy of life is not that it ends so soon, but that we wait so long to begin it.
Every day is an opportunity to make a new happy ending.
It is today, not tomorrow!

Don't ever save anything for a special occasion. Being alive is the special occasion.
Life is made up of small moments - seize them. (Bayless Conley)
It is today, not tomorrow!

Is there life before death?
Live as you will wish to have lived when you are dying. (Christian Furchtegott Gellert)
If you believe in forever, then life is just a one-night stand. (Righteous Brothers, "Rock & Roll Heaven")
It is today, not tomorrow!

But at the end of all there is only one way, truth and life: After death the real life gets started.
Life is good, eternal life is better.
The faith in Jesus gives you everlasting life. (John 5,24)
Go for Him today, not tomorrow!
He is only a prayer away!

Freitag, 30. April 2010

Die Welt der Illusion - was ist noch wahr? Alles Lug und Trug?

Schon gemerkt? Wir leben in einer Welt der Simulation und Illusion (Wikipedia: sein Spiel treiben, veralbern und verspotten bis zu verhöhnen, täuschen und betrügen)! Die Matrix hat uns voll im Griff. Nichts ist mehr so, wie es einmal war und nichts ist so, wie es scheint! Anscheinend ist alles nur scheinbar...

Michael Ballack und Birgit Prinz spielen sich in einem aktuellen Werbesport der Bahn auf der Bahnsteigkante den Ball zu - höchst elegant bevor der ICE einläuft. "Achtung, Achtung: auf Gleis 7 fährt ein...". Symbolisch der Doppelpass zwischen Männer- und Frauenfußball kurz vor der Männer-WM 2010 in Südafrika und der Frauen-WM 2011 in Deutschland. Doch das emanzipierte Zusammenspiel ist nur eine Illusion, denn die beiden Fußball-Weltstars sind sich nie auf dem Bahnsteig begegnet. Jeder drehte seine Kabinettstückchen im Alleingang im Filmstudio.

Dass unsere Welt nur noch das Resultat von Illusionen ist, lernen wir auch am TV, wenn Kinokassenschlager wie "Avatar" nun als DVD in den Handel und die Videotheken kommt. Alles nur Compouteranimationen und Tricks wie früher die Stunts von Schimanski. Das gleiche gilt für die Covergirs der einschlägigen TV-Zeitschriften, die immer so seltsam weichgezeichnet aussehen, aber dafür völlig faltenfrei dreinschauen. Mit dem Computer kann man auch leicht ein bisschen zugeben, wo eigentlich wenig ist, z. B. beim Dekolletee, oder retuschieren, wo zuviel ist wie auf aktuellen Fotos von Heidi Klum und Britney Spears. Steht alles in der BILD!

Handfester sind dagegen die Möpse von Ex-Boxenluder Katie Price, wenn auch nicht echt. Erst siebenmal vergrößert, dann viermal verkleinert. Was denn jetzt? "Alle Möpse beißen, nur der Rollmops nicht! O Susanna, wie ist das Leben schön...", so der beliebte Gassenhauer "O Susanna". Hauptsache schön, da ist es doch egal ob echt oder unecht! Auf jeden Fall wird der Betrachter hereingelegt, wie bei der Verwendung von Bauchspeckweg-Mieder oder Wurzelholzapplikationen am Armaturenbrett aus Plastik. Es grüßt der Laminatboden, der uns wohnliche Gemütlichkeit durch Holz am Fuß vorgaukelt. Doch im Gegensatz zum echten Eichenparkett ist das Laminat mit seiner Kunststoffoberfläche kalt am Fuß, sozusagen fußkalt.


Auch Politiker simulieren gerne Betroffenheit und Anteilnahme an den Problemen des Volkes. Schließlich will man wiedergewählt werden. Da machen die "Volksvertreter" auch gerne Versprechungen, an die sie sich nach der Wahl nicht mehr erinnern können. Wir Hessen können ein Lied davon singen... Stimmt's, Frau Ypsilanti? Die Rente ist sicher - oder Herr Blüm? Nach 20 Jahren Wiedervereinigung sehe ich im Osten ausnahmslos die vom Einheitskanzler Kohl prophezeiten "blühenden Landschaften" - insbesondere in Meck-Pomm. Die Reihe der Falsch- und Fehlaussagen der Politiker ließe sich beliebig fortsetzen. Ich gebe Ihnen mein "Ehrenwort"!

Selbst die Nummern im Telefonbuch stimmen nicht immer: "Kein Anschluss unter dieser Nummer"! Sind die Amerikaner wirklich auf dem Mond gelandet? Wieso weht dann der Sternenbanner auf den Bildern, obwohl es auf dem Mond gar keinen Wind gibt? Im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" hat kürzlich ein Mann sein zweites Kind geboren, weil er früher mal eine Frau war und seine/ihre Gebärmutter behalten ist. Jetzt ist er ein Gebärvater!? Der Mensch lässt sich gerne etwas "vorgaukeln". Was im Mittelalter die Gaukler waren, sind heute die Illusionisten a la Siegfried und Roy. Viva Las Vegas!


Schon in der Bibel wurden Adam und Eva vom Teufel in der Gestalt einer Schlange durch eine verhängnisvolle Illusion geködert. Satan sagte zu Eva im Garten Eden: "Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und das Gute vom Bösen unterscheiden können". Diese Illusion war schnell geplatzt, denn der Mensch wurde weder unsterblich noch wie Gott, wie wir heute wissen. Deshalb wird der Teufel auch oft als "Vater der Lüge" (Johannes 8,44), "Fürst dieser Welt" oder "Verleumder" bezeichnet.

Woher bekommt man heute noch Aussagen und Informationen, auf die man sich rückhaltlos verlassen kann? Aus dem Buch der Bücher: der Bibel, dem "Wort Gottes". Jesus ist "der Weg, die Wahrheit und das Leben" (Johannes 14,6). Für diese Wahrheit hat er sogar für uns sein Leben gelassen, damit wir gerettet sind und ewiges Leben haben (Johannes 3,16). Warum sollte Gott uns hinters Licht führen, uns etwas vorgaukeln? Auf ihn ist Verlass - er ist immer derselbe: gestern, heute und morgen. Wir sind seine Kinder und welcher Vater gibt seinem Kind einen Stein, wenn es um ein Stück Brot bittet (Matthäus 7,8)? Der himmlische Vater liebt seine Kinder bedingungs- und grenzenlos. Wir brauchen Seine unzertrennliche Liebe nur anzunehmen. Seine sichere Zusage lautet: "Gott hat uns ewiges Leben gegeben, und wir erhalten dieses Leben durch seinen Sohn. Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Leben; wer aber an den Sohn Gottes nicht glaubt, hat auch das Leben nicht" (1. Johannes 5,11-12).

Vertrauen Sie sich Gott an, Er wartet auf Sie! Seine Leitung ist immer freigeschaltet, die Hotline nie besetzt. Es läuft kein Band, denn Er ist immer gesprächsbereit. Verbindungskosten werden auch keine berechnet!

Gott ist nur ein Gebet weit enfernt!

Montag, 26. April 2010

Kruzifix-Streit: Starke Kritik aus CDU & CSU an Özkan

epd - Die designierte niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) hat mit ihrer Forderung nach einem Kruzifixverbot an staatlichen Schulen eine neue Debatte um Religionsfreiheit ausgelöst.

Politiker vor allem aus der Union reagierten mit Widerspruch. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), wies die Forderung Özkans zurück. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte sich hinter Böhmer. Die Kanzlerin teile die Meinung der Integrationsbeauftragten, sagte der stellvertretende Regierungssprecher, Christoph Steegmanns, in Berlin.

Staatsministerin Böhmer sagte am Montag im Deutschlandfunk, Deutschland stehe in einer Jahrhunderte alten christlichen Tradition: «Kreuze in den Schulen sind Ausdruck unserer Tradition und unseres Werteverständnisses.» Die Forderung Özkans sieht Böhmer jedoch nicht als Hindernis für die CDU-Politikerin, das Ministeramt anzutreten.

Özkan hatte erklärt, ein Kind müsse selbst entscheiden können, wie es sich religiös orientiere. Darum hätten auch Kopftücher «in Klassenzimmern nichts zu suchen». Für Schulen in kirchlicher Trägerschaft solle allerdings kein Kruzifixverbot gelten. Die aus der Türkei stammende Juristin Özkan soll an diesem Dienstag ihr Amt als neue Sozial- und Integrationsministerin in Niedersachsen antreten.

Klaus Wowereit, stellvertretender SPD-Vorsitzender und Regierender Bürgermeister in Berlin, sagte im Deutschlandfunk, Özkan habe mit ihrem Vorschlag «im Prinzip das Bundesverfassungsgerichtsurteil aufgegriffen». Dafür werde sie jetzt kritisiert. Wowereit: «Wenn man sagt, Kopftücher und andere Symbole sind verboten, dann wird es eben nach der Verfassungslage, wo nicht differenziert wird zwischen der Religion, natürlich problematisch.» Das habe Özkan deutlich gemacht.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bezeichnete die Haltung Özkans als völlig indiskutabel. Der CSU-Politiker sagte der in Düsseldorf erscheinenden «Rheinischen Post» (Montagsausgabe), Deutschland sei von der christlichen Tradition geprägt. Der frühere bayerische Minister Thomas Goppel (CSU) verwies Özkan auf das Grundgesetz. Dieses sei nach der NS-Zeit mit Rückbesinnung auf das christliche Menschenbild verabschiedet worden, sagte Goppel, Vorsitzender des Geprächskreises der «ChristSozialen Katholiken».

Maria Flachsbarth, Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, sieht nach eigenen Worten im Kreuz nicht nur ein kulturelles Symbol, sondern ein Bekenntnis der Christen. «Auch in einer pluralen Gesellschaft hat es seinen selbstverständlichen Platz in der Öffentlichkeit», fügte die CDU-Politikerin hinzu. Sie verurteilte zugleich Drohungen und Hetzkampagnen gegen Özkan. Diese Vorfälle seien unnachgiebig zu ahnden.

Ingrid Fischbach (CDU), stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union unter anderem für Soziales und Kirchen, warnte vor einer Verbannung von Kruzifixen. 1995 habe das Bundesverfassungsgericht grundsätzlich entschieden, dass die Anbringung eines Kruzifixes in öffentlichen Schulen mit dem Neutralitätsprinzip des Staates unvereinbar sei. Dennoch habe es bislang wenig Vorstöße gegeben, Kruzifixe aus Klassenzimmern öffentlicher Schuleinrichtungen zu entfernen.

Memet Kilic, Sprecher für Migrations- und Integrationspolitik der Grünen-Bundestagsfraktion, unterstützte Özkans Anliegen, Kruzifixe aus staatlichen Schulen zu entfernen. Das Bundesverfassungsgericht habe bereits in seinem Kruzifix- und Kopftuchurteil darauf hingewiesen, «dass die zunehmende Heterogenität unsere Gesellschaft eine stärkere Neutralität der staatlichen Stellen erfordert».

Die Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen verlangte einen Verzicht Özkans auf das Ministeramt. Die Forderung der muslimischen Politikerin, Kreuze aus den Schulklassen zu verbannen, habe viele Christen verletzt, sagte der Vorsitzende, Pastor Ulrich Rüß, in Hamburg. «Immerhin gilt das Kreuz als Fundament unserer Kultur und Werte.»

Persönliche Anmerkung des Bloggers:
Wofür steht nochmal das Kreuz bzw. Kruzifix? Wer weiß es noch?
Und wofür steht das C bei der CDU?
Ein durchschaubares Manöver der designierten muslimischen Ministerin. Die Geister, die die CDU rief...

Kann man Kinder areligiös erziehen? Kinder brauchen Informationen aus allen Richtungen, um sich in dieser Welt zu orientieren. Das sollte auch und insbesondere für muslimische Kinder gelten!

Beim christlichen Glauben zählt zu allererst die persönliche Beziehung zu Gott - alles andere ist Religion oder kirchenspezifische Liturgie. Wer diese Liebe zu Gott hat, muss nicht in jedem Klassenzimmer ein Kreuz aufhängen, aber er sollte es dürfen, wenn ihm danach ist. Der christliche Glaube schenkt den Menschen Sündenvergebung, Erlösung und ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott. Dieses Geschenk anzunehmen, steht allen Menschen zu. Gibt es etwas größeres?

Darüber hinaus entspricht die Entwicklung der biblischen Prophetie: Es geht signifikant auf den großen Glaubens-Abfall zu. Christen müssen daraus ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen... Es wird kommen, wie es kommen soll - jeder kann es nachlesen!

Aber keine Angst: "Man kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hand", so Dr. Margot Käßmann, ehem. EKD-Ratsvorsitzende, bei der Trauerfeier von Robert Enke in der vollbesetzten Fußball-Arena zu Hannover. Recht hat sie!