Montag, 26. März 2012

Katholischer Osterhase treibt sein Unwesen im MTZ

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Ostergrüße von der Katholischen Kindertagesstätte "Der gute Hirte" in Kelkheim-Fischbach (Taunus). Das bunte Ensemble wurde im Main-Taunus-Zentrum (MTZ) fotografiert, dem größten Einkaufszentrum im Rhein-Main-Gebiet.
Ostern ist das höchste Fest der christlichen Kirche - noch vor Weihnachten. Warum? Weil Jesus - Gottes einziger Sohn - an Ostern am Kreuz gestorben ist (Karfreitag) und am Ostersonntag wieder auferstanden ist.

Was bedeutet das Wort Ostern?
"Das Herkunftswörterbuch von Duden leitet das Wort vom altgermanischen Austrō > Ausro für „Morgenröte“ ab, das eventuell ein germanisches Frühlingsfest bezeichnete und sich im Altenglischen zu Ēostre, Ēastre, im Althochdeutschen zu ōst(a)ra, Plural ōstarun fortbildete. Der Wortstamm ist mit altgriechisch ēōs (Göttin der Morgenröte) und lateinisch aurora „Morgenröte“ verwandt, die ihrerseits weitere Sprachen beeinflusst haben" (Wikipedia).

Wen wundert es da, dass viele Osterbräuche heidnischer Abstammung sind: z. B. das Osterei als germanisches Fruchtbarkeitssymbol. Auch das Osterfeuer und das Osterrad werden auf germanische und keltische Sonnenkulte zurückgeführt. Manche feiern Ostern als Ostara-Fest nach einer angeblich altgermanischen Göttin Ostara, als deren Symbole sie Osterei und Osterhase angeben. Diese Fruchtbarkeitssymbole sind als Osterbräuche im deutschen Sprachraum jedoch erst seit dem 17. Jahrhundert belegt. Es gibt auch den Brauch, Zweige in Vasen oder auf Bäumen im Garten mit bunt bemalten Ostereiern zu schmücken (siehe Foto).

Alles in allem zeigen diese Bräuche und Traditionen, dass sie nichts mit dem eigentlichen Ursprung dieser christlichen Festivität zu tun haben. Und die katholische Kirche macht bei dieser "Abwandlung" mit - genau wie die meisten anderen christlichen "Denominationen" -, obwohl sie es (eigentlich) ALLE besser wissen müssten:
Nein, euer eigentliches Sinnen und Trachten galt euren heidnischen Göttern ... den Bildern, die du dir selbst gemacht hast.
Amos 5,26

Denn lange genug habt ihr in der vergangenen Zeit das heidnische Treiben mitgemacht und ... unerlaubten Götzenkult getrieben. 
1. Petrus 4,3 

Die Bibel - Gottes Wort und Testament - ist voll von Warnungen, sich nicht mit heidnischen Bräuchen zu befassen. Dies ist insbesondere im Alten Testament der Fall. Eine Stelle möchte ich beispielhaft anführen, bei der es um das Volk Israel geht, die aber dennoch allgemeingültig ist:
Denn die Völker des Landes sollen euch nicht ihre verabscheuungswürdigen religiösen Bräuche lehren, die sie zu Ehren ihrer Götter ausgeführt haben, damit ihr euch dadurch nicht gegen den Herrn, euren Gott, versündigt.
5. Mose 20,8

An der Einstellung Gottes hat sich bis heute nichts geändert, denn Er ist und bleibt auf ewig derselbe: Der himmlische Vater ist ein eifersüchtiger Gott, der Seine Ehre nicht mit Götzen teilen will. Nur Er hat das Universum, die Erde und alles was darauf ist, geschaffen. Nicht der Osterhase!
Aus Liebe hat Er seinen einzigen Sohn in diese Welt gesandt, damit jeder, der an Jesus glaubt, nicht verloren geht, sondern gerettet wird und ewiges Leben haben kann. Das hat Er mit seinem Leben teuer erkauft - daran gedenken wir an "Ostern".

Deshalb ist es angebracht, an Ostern - nicht ohne Grund das höchste Fest im Kirchenjahr - allein auf Jesus zu schauen. Nicht auf das ganze Oster-Gedöns heidnischen Ursprungs, das nur vom wahren Kern der Sache ablenkt. Jesus ist "Der gute Hirte", das sollte nicht nur den Kindern in der katholischen Taunus-Kita vermittelt werden:
Jesus: "Ich bin der gute Hirte; ich kenne meine Schafe und sie kennen mich, so wie mein Vater mich kennt und ich den Vater. Ich gebe mein Leben für die Schafe. Ich habe auch noch andere Schafe, die nicht in diesem Pferch sind. Auch sie muss ich herführen, und sie werden auf meine Stimme hören; und alle werden eine Herde mit einem Hirten sein. Der Vater liebt mich, weil ich mein Leben hingebe, um es wiederzuerlangen. Niemand kann es mir nehmen. Ich gebe es freiwillig hin. Ich habe die Macht, es hinzugeben, und ich habe die Macht, es wieder zu nehmen. Denn mein Vater hat mir diesen Auftrag gegeben."
Johannes 10,14-18

Ich wünsche allen vorab schöne Feiertage im Gedenken an den Ursprung dieses höchsten christlichen Festes namens "Ostern": der jährlichen Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes durch die Auferstehung den Tod überwunden hat. Damit hat "der gute Hirte" den Weg zum Vater für alle Menschen frei gemacht!
Alle, die an Jesus glauben und Ihm die Ehre geben - nicht dem Osterhasen... 
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