Dienstag, 25. November 2014

WI: Zauberer eröffnet Weihnachtsmarkt

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Immer, wenn man denkt, das Ende der Fahnenstange sei erreicht, kommt einer und toppt alles. So auch in meiner Geburtsstadt Wiesbaden, wo heute der Weihnachtsmarkt eröffnet wird.
Weihnachten hat man schon vor Jahren schon erfolgreich aus dem "Spektakel" entfernt und ihm den Namen "Sternschnuppenmarkt" gegeben. Es gibt einen mit 3.000 LED-Lichtern geschmückten Tannenbaum, aber Hinweise auf den Ursprung und die einzigartige Bedeutung von Weihnachten bzw. der Geburt von Jesus Christus, des "Heilands" der Menschheit fehlen weit und breit. Dafür kann man z.B. an Marktständen afrikanischer Kunsthandwerker Totenmasken kaufen.
Fazit: Gott wurde erfolgreich aus Weihnachten entfernt.
Nachfolgend der offizielle Text von der stadteigenen Website http://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/freizeit/maerkte/sternschnuppenmarkt.php:


Heute, am Dienstag, 25. November 2014, öffnet der "Sternschnuppenmarkt" auf dem Schlossplatz in Wiesbaden seine Pforten. Durch einen Zauberer erscheinen pünktlich um 18 Uhr die Engel auf der Bühne und sorgen dafür, dass der vorweihnachtliche Markt in Lichterglanz eintaucht. Schauplatz der Eröffnung ist die Bühne vor dem Rathaus, Oberbürgermeister Sven Gerich und Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel werden den Markt mit den knapp 130 Weihnachtsständen mit den Besucherinnen und Besuchern eröffnen.
Dann duftet es wieder in der klaren und kühlen Winterluft nach Mandeln, Glühwein und weiteren leckeren Köstlichkeiten. Zahlreiche Plätze, wie das festlich geschmückte Kurhaus, die stimmungsvoll beleuchtete Wilhelmstraße oder die ESWE Eiszeit am Warmen Damm lassen Weihnachtsstimmung aufkommen.
Das vielfältige Programm während des Sternschnuppenmarktes bietet neben weihnachtlicher Musik, Theaterschauspiel, Tanzaufführungen noch vieles mehr.
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"Weihnachten in Wiesbaden" bietet die besten Anregungen für eine besinnliche Adventszeit und ein wunderbares Fest in der Landeshauptstadt.
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Wiesbadener "Sternschnuppenmarkt": Christliche Symbolik? Fehlanzeige!
Stattdessen Sterne, Palmwedel und Zauberei...

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Gott warnt die Menschheit an vielen Stellen in der Bibel vor Zauberern oder davor, selbst Zauberei zu betreiben. Diejenigen, die sich nicht daran halten, werden das Reich Gottes nicht erben (Galater 5,20-21) und damit nicht in den Himmel kommen (Offenbarung 22,15). Wenn in diesem Zusammenhang das Wort "besinnlich" strapaziert wird, frage ich mich, worauf man sich den besinnen soll, um ein "wunderbares Fest" in Wiesbaden zu erleben?
Wir sind aufgerufen, die Zeichen der Zeit zu erkennen (Matthäus 16,3).
Deutlicher geht es kaum noch...
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