Donnerstag, 13. November 2014

Kraftraubend: Sorgen als Form des Unglaubens

.
"Sich sorgen nimmt dem Morgen nichts von seinem Leid, aber es raubt dem Heute die Kraft."
Corrie ten Boom
.
Sich zu sorgen, ist überaus menschlich. Jeder macht sich Sorgen um das Heute und besonders um das Morgen. Was wird sein? Was kommt auf mich zu? Wenn man es schafft, sich nicht um sich selbst zu sorgen, weil man auf Gott vertraut, kann sich die Lage verändern, wenn man ernsthaft krank wird. Dann schwindet leicht das Gottvertrauen. Auch wenn es um die Liebsten geht, ist man leicht besorgt. Schließlich möchte man, dass es ihnen wohl ergeht und an nichts mangelt.
.
Überlasst all eure Sorgen Gott, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft!
1. Petrus 5,7
.
Jesus hat die Sorgen der Menschen oft thematisiert:
Darauf wandte Jesus sich wieder an seine Jünger: »Deshalb sage ich euch: Sorgt euch nicht um Alltägliches - ob ihr genug zu essen oder anzuziehen habt,
denn das Leben besteht aus weit mehr als Nahrung und Kleidung.
Seht die Raben an. Sie brauchen nicht zu säen, zu ernten oder Vorratsscheunen zu bauen, denn Gott ernährt sie. Und ihr seid ihm doch weit wichtiger als irgendwelche Vögel!
Können all eure Sorgen euer Leben auch nur um einen einzigen Augenblick verlängern? Natürlich nicht!
Und wenn euer Sorgen schon in so geringen Dingen nichts bewirkt, was nützt es da, sich um größere Dinge zu sorgen?
Seht doch die Lilien, wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und nähen sich keine Kleider, und doch war Salomo in all seiner Pracht nicht so schön gekleidet wie eine von ihnen.
Wenn Gott schon für die Blumen so wunderbar sorgt, die heute blühen und morgen bereits verwelkt sind, wie viel mehr wird er da für euch sorgen? Euer Glaube ist so klein!
Lukas 12,22-28 und Matthäus 6,25-28
.
Euer Glaube ist so klein, sagt Jesus den sich sorgenden! Mit anderen Worten, das Gottvertrauen wegzuwerfen und sich lieber mit Sorgen zu beschäftigen, ist ein Zeichen von Unglauben. Wir blicken nicht mehr auf den himmlischen Vater, die Quelle des Lebens, von dem alles kommt. Stattdessen wird unsere Aufmerksamkeit auf die vielen kleinen Sorgen des Alltags gelenkt, mit denen wir uns von morgens bis abends beschäftigen.
Wenn Jesus dir sagt: „Werft alle Sorgen auf mich“ dann meint Er ALLE! Und dann solltest und darfst du dies auch tun - kleine wie große Sorgen, einfach ALLE (Psalm 55,22 - 1. Petrus 5,6-7).
.
Aber wer steckt hinter dem Sorgenstrudel?
Wer möchte unseren Glauben schwächen?
Wer möchte unseren Blick von Jesus ablenken?
Wer möchte unser Gottvertrauen zerstören?
Wer möchte uns das ewige Leben beim himmlischen Vater rauben?
Der Ankläger seiner Brüder, der Verführer, der Fürst der Welt, der Lügner und Betrüger in Person. Die Bibel - Gottes Wort und Testament für die Menschheit - hat noch viele andere Namen für Satan, der den Sündenfall im Garten Eden initiierte und Jesus in der Wüste verführen wollte, um Ihn von seinem göttlichen Auftrag - die Erlösung der Menschheit - abzubringen.
.
Er will die Menschheit ins Verderben stürzen, sein Werk ist die Zerstörung. Und mit den kleinen Sorgen beginnt sein Werk im Verborgenen, indem er subtil an der Zerstörung des Gottvertrauens der Gläubigen wirkt.
Keine Macht dem Teufel! Wer ihm widersteht, vor dem wird er fliehen:
.
Deshalb ordnet euren Willen Gott unter!
Widersteht dem Teufel, und er wird euch verlassen.
Jakobus 4,7
.

.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.