Mittwoch, 19. September 2012

Normalfall? Heilung durch die Kraft Gottes!

.
FAZ vom 18. 9. 2012
Zum FAZ-Online-Artikel HIER klicken


Ja, ist denn das die Möglichkeit? Die altehrwürdige "Frankfurter Allgemeine Zeitung" beschäftigt sich am 18. 9. 2012 in der Rubrik "Deutschland und die Welt" auf Seite 9 mit dem Thema "Biblisches Heilen". Aufhänger ist eine ältere Dame aus der Rhön, der die Kranken die Bude einrennen. Sie selbst bezeichnet sich als "Handlanger" Gottes - ohne die "Gabe" zu Heilen: "Ich kann weder heilen noch hellsehen. Das Einzige, was ich mache, ist: meine Hand aufzulegen und für den Menschen, der meine Hilfe sucht, zu beten".

Dabei vertraut Emma Schneider ganz auf Gott: "Ich lege alles in Gottes Hände". Der Heilungserfolg sei "einzig und allein Gottes Werk". Schneider: "Wir haben unseren Schöpfer. Er allein weiß, was für uns gut ist. Wenn ich helfen darf, lässt er es zu."

Die FAZ-Autorin Sarah Engel (!) stellt hier die Frage nach "Hokuspokus" und beginnt den Artikel reißerisch mit dem Satz "Ist sie eine Hexe?" Befragte Schulmediziner verweisen auf den Placebo-Effekt: Schon seit Jahrhunderte würden die Menschen an "alternative Heilmethoden" glauben und "suggestive Verfahren" nutzen.

Ohne auf die biblische Grundlage des Heilens durch die Kraft Gottes bleibt der Artikel leider an der Oberfläche. Die Autorin macht sich nicht die Mühe, den biblischen Aussagen der "Heilerin" nachzugehen. Lieber lässt sie Mediziner zu Wort kommen, die ohne Erfolg pseudo-wissenschaftliche Erklärungsmuster suchen.

Jesus praktizierte nach den Berichten des Neuen Testaments häufig die Handauflegung, z. B. bei Segnungen oder Heilungen von Krankheiten. Die Apostelgeschichte berichtet von Handauflegungen im Zusammenhang von Ordination, Empfang des Heiligen Geistes und Krankenheilung.

Wer die Augen auf Jesus richtet, wird erkennen, dass Er alle Kranken geheilt hat, die Ihm begegnet sind (Matthäus 4,23-24):
Überall verkündigte er die Botschaft vom Reich Gottes und heilte die Menschen von ihren Krankheiten und Gebrechen. Die Neuigkeiten über ihn verbreiteten sich weit über die Grenzen Galiläas. Bald strömten die Kranken sogar aus Syrien herbei, um sich von ihm gesund machen zu lassen. Und ganz gleich, welche Krankheit und welche Beschwerden sie quälten, ob sie von Dämonen besessen, Epileptiker oder Gelähmte waren - er heilte sie.

Er hat keinen weggeschickt. Nur in Seiner Heimat Nazareth, wo Er von vornherein abgelehnt wurde, konnte Er keine Wunder tun und nur wenige heilen (Markus 6,5):
Weil sie nicht an ihn glaubten, konnte er keine Wunder bei ihnen tun und er legte nur einigen Kranken die Hände auf und heilte sie.

Die Vollmacht, Kranke zu heilen, übertrug Er anschließend auf Seine 12 Jünger, die zu zweit ohne Jesus auszogen und viele Kranke heilten. Nach Seiner Auferstehung und kurz vor Seiner Himmelfahrt gab Er Seinen Jüngern den Auftrag, das Evangelium zu verkünden Markus 16,16-20):
»Geht in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft.
Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden.
Und diese Zeichen werden die begleiten, die glauben: Sie werden in meinem Namen Dämonen austreiben (Anmerkung: = Kranke heilen) und sie werden neue Sprachen sprechen.
Sie werden Schlangen anfassen oder etwas Tödliches trinken können, und es wird ihnen nicht schaden. Sie werden Kranken die Hände auflegen und sie heilen.«
Nachdem Jesus, der Herr, zu ihnen gesprochen hatte, wurde er in den Himmel hinaufgehoben und setzte sich auf den Ehrenplatz an die rechte Seite Gottes.
Die Jünger aber gingen überall hin und predigten die gute Botschaft. Der Herr wirkte durch sie und bestätigte alles, was sie sagten, durch viele wunderbare Zeichen (Anmerkung: z. B. Heilungen).
 
Diese Zeichen (Heilungen) werden die begleiten, die glauben, sagte Jesus. Das gilt also für alle Gläubigen! Das ist keine Behauptung von mir, sondern eine Aussage von Jesus persönlich. Handauflegen und Beten für  die Heilung anderer Menschen sollte also unter "Christen" nicht die Ausnahme - wie von der FAZ im Falle von Frau Emma Schneider beschrieben - sondern der Normalfall sein. So ist es offenbar Gottes Wille und so steht es in der Bibel - Gottes Wort und Testament für die Menschen, das auf ewig gültig ist (Matthäus 24,35).
 
Da drängt sich die Frage auf, wieso der "Normalfall" nicht auch Normalität ist? Ich gehe sogar einen Schritt weiter und behaupte, dass Handauflegen samt Beten für Heilung nicht zum Repertoire der geistlichen Führer (Pfarrer, Pastoren, Bischöfe, Kardinäle etc.) gehört. Haben die studierten Theologen mit wissenschaftlichem Universitätsabschluss Angst vor der übernatürlichen Kraft eines übernatürlichen Schöpfergottes?
 
Es gibt viele, viele Bibelstellen über Heilung in Gottes Wort. Das Thema wird so ausführlich behandelt wie kaum ein anderes. Mehr noch: "Das Evangelium ist seinem ganzen Wesen nach Heilung", so der bekannte und renommierte evangelische Theologe Jörg Zink.


Wer mehr über das Thema biblische Heilung wissen möchte,
dem empfehle ich das fundierte Buch des US-Autors F. F. Bosworth:
"Christus unser Heiler".
Die 9,80 Euro sind gut angelegt!

Mehr über das Thema "Handauflegung" - eine religiöse Geste zur Übertragung von Segen, Kräften oder Vollmacht - kann man bei Wikipedia lesen, indem man HIER klickt.
.
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.